Eine Pressemitteilung in Google? Der Weg zur Entfernung hängt vollständig von der Quelle ab. Dieser vollständige Leitfaden erklärt alle Typen: von PR Newswire bis zu Behörden-PMs der SEC, BaFin oder DOJ.
Pressemitteilungen sind keine redaktionellen Inhalte — sie sind Ankündigungen, die von Behörden, Unternehmen oder spezialisierten Diensten veröffentlicht werden. Das bedeutet: Andere Entfernungsstrategien als bei Nachrichtenartikeln. Wer beim Verlag einer Pressemitteilung anfrägt, trifft auf andere Strukturen als bei einer Zeitung. Dieser vollständige Leitfaden erklärt alle Typen.
Eine Pressemitteilung auf PR Newswire, Business Wire oder einer Behördenwebsite kann nicht auf dieselbe Weise behandelt werden wie ein Zeitungsartikel. Der Herausgeber, die Richtlinien und die Entfernungsoptionen unterscheiden sich erheblich. Der erste Schritt ist immer: den richtigen Ansprechpartner beim richtigen Herausgeber identifizieren.
| Typ | Herausgeber | Entfernbarkeit |
|---|---|---|
| Eigene Unternehmens-PM (Rücknahme) | PR Newswire, Business Wire | Möglich |
| SEC-Durchsetzungs-PM | SEC.gov | Sehr schwierig |
| Behörden-PM (DOJ, BaFin, etc.) | Behördenwebsite | Sehr schwierig |
| Datenpannen-PM | Verschiedene | Situationsabhängig |
| Short-Seller-Berichte | Unabhängige Websites | Mittel |
Wenn Ihr Unternehmen eine Pressemitteilung über diese Dienste veröffentlicht hat und Sie sie zurückziehen möchten, ist das grundsätzlich möglich — aber nicht ohne Weiteres. Diese Dienste haben eigene Richtlinien für die Rücknahme von Pressemitteilungen, die in der Regel eine schriftliche Anfrage des ursprünglichen Absenders erfordern. Dritte, die von der Pressemitteilung betroffen sind, haben in der Regel keinen direkten Anspruch auf Entfernung.
Die entscheidende Frage: Wurde die PM von Ihrem Unternehmen ausgegeben? Wenn ja, ist die Rücknahme der direkteste Weg. Wenn nicht, sind die Optionen komplexer.
Pressemitteilungen der SEC, des DOJ, der FTC, der BaFin oder anderer Regulierungsbehörden werden auf offiziellen Behördenwebsites veröffentlicht und können in der Regel nicht direkt entfernt werden. Was möglich ist: die Deindexierung aus Google-Suchergebnissen durch RTBF-Anträge (mit eingeschränkten Erfolgsaussichten bei Behördenquellen), die Unterdrückung durch positive Gegendarstellungen und die Entfernung von Sekundärquellen (Nachrichtenartikel, die über die Behörden-PM berichten).
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